Das Feuer in der Küche: Chili und Paprika sind Gemüse des Jahres 2015/16

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Eine rote aufrechte Chili-Sorte in voller Pracht. Autor: Ishiwata masato (wikimedia commons)

Die Menschen haben die Vielfalt von über 2000 Sorten aus nur fünf Arten, über viele Generationen hinweg, gezüchtet. Die daraus entstandene biologische Vielfalt ist wiederum die Grundlage kultureller Vielfalt, die in den vielen verschiedenen kulinarischen Verwendungen ihren Ausdruck findet. Chilies und Paprika bereichern unsere Küche durch ihre bunte Farbenpracht und fruchtigem, teils scharfen Geschmack und ihrem sehr hohen Vitamin-Gehalt. Dieses Kulturgut muss bewahrt aber auch behutsam weiterentwickelt werden. Viele Bilder, fachliche Hintergründe und Tips zum selber Anbauen findet ihr hier.

Zwischen Kulturtechnik und Biotech-Industrie: Fermentation von Käse, Bier und Sauerkraut

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Ein durch Fermentation von Kuhmilch hergestellter Weichkäse (“Coulommiers”). Foto von Myrabella (Wikimedia Commons)

Wir sollten uns wieder mehr Gedanken darüber machen, wie wir unsere Lebensmittel produzieren und zwar jenseits von den üblichen Manager- und BWL-Paradigmen der Effizienz und Kapitalrendite sowie wissenschaftlich-technischen Fortschrittsglaubens. Die Lebensmittelproduktion ist auf dramatische Weise aus den Fugen geraten und bedarf einer radikalen Reform. Rein wirtschaftliche und technisch-wissenschaftliche Betrachtungsweisen müssen wieder eingebettet werden in einen sozial-ökologisch sinnvollen Gesamtprozess der Lebensmittelveredlung. Die Fermentation von Lebensmitteln ist hierfür ein wunderbares Beispiel. Dieser Artikel liefert ein kritische aber zugleich faszinierten Blick auf die Fermentation von Käse, Bier und Sauerkraut.

 

Veganismus: vom kulinarischen Widerstand zum Konsum-Veganismus?

Veganismus ist ein kulinarischer Widerstand gegen die industrielle Tiererzeugung und ihre massiven ökologischen und tierethischen Folgen. Gleichzeitig ist aber auch ein kritischer Blick auf die Veganismus Bewegung erforderlich, z.B.  die Gefahr durch extreme Marktorientierung in einen Konsum-Veganismus pervertiert zu werden. Diese Themen werden in einem neuen Artikel auf Kochkultur-Leipzig besprochen

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Neue Leipzig im Wandel Seite ist online

Die neue „Leipzig im Wandel“ website ist jetzt online. Hier findet ihr viele Leipziger Projekte, Initiativen und Unternehmen, die Leipzig zukunftsfähig und nachhaltig gestalten wollen.

Es gibt unter anderem die Kategorien Wirtschaft & Ökonomie, Ernährung & Gärtnern, Energie, Mobilität & Klima, Kultur & Kunst, Stadtraumgestaltung & Bauen (unter Stadtraumgestaltung sind auch Umwelt- & Naturschutzprojekte eingeordnet) sowie Bildung & Forschung.

Wenn ihr dabei sein wollt könnt ihr euer Projekt dort selber eintragen. „Leipzig im Wandel“ wurde zusammen von Transition Town Leipzig – Stadt im Wandel und der Leipziger Agenda 21 entwickelt.

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Bericht vom Symposium zur Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt

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Hier seht ihr die Symposiumsrunde beim bewundern der Wallachen Schafe, einer alten Nutztierrasse

Vom vom 28.-30.11 fand in Witzenhausen das Symposium für Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt statt. Es ging um die bedrohte Vielfalt alter Kulturpflanzen und Nutztiere. Kritisch diskutiert wurde auch die Rolle der Saatgutindustrie in unserer Gesellschaft. Einen Bericht findet ihr hier.

Das Eintopf-Prinzip

Diesmal geht’s bei kochkultur-leipzig in einem Artikel um etwas sehr traditionelles und doch hochaktuelles: das Eintopf-Prinzip. Interessant für jeden der sich gerne in der Küche selbst betätigt und nicht von der Nahrungsmittelindustrie abhängig macht.IMG_1097_cut_kein

Die Umweltbewegung: Ihre Entwicklung und ihre derzeitige Situation

Am Dienstag den 25.11 um 20:00 stellt Julia Mertens erste Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten zur Leipziger Umweltbewegung vor. Im Zuge ihrer Diplomarbeit beschäftigt sich Julia Mertens unter der Betreuung von Dieter Rink (UFZ Leipzig) mit der deutschen Umweltbewegung. Wie hat sich diese entwickelt und vor allem wie sieht
sie im Moment aus? Diese Frage ist entscheidend um momentane Themen, Arbeitsweisen und Probleme der Akteure einschätzen zu können und mit den
Ergebnissen eine Kommunikation mit weiteren Institutionen, aber auch innerhalb der Bewegung zu verbessern. In der Nachspielzeit werden, nach
einer kleinen Geschichte der Umweltbewegung, erste Thesen der Arbeit vorgestellt und wir können zusammen darüber diskutieren. Was sind eure
Eindrücke? Gibt es überhaupt noch EINE Umweltbewegung???

Das ganze findet Statt in der Cichoriusstraße 17 im Leipziger Osten.

Protest gegen Erweiterung des Tagebaus Cospuden

Das Foto der Veranstaltung stammt von Wolfgang Kluge und zeigt die Proteste gegen den Ausbau des Cosbudener Tagebaus.